Sportarten
Beim Wassersportverein Bayern bieten wir insgesamt sechs verschiedene Sportarten im Bereich Wassersport an.
Informiere Dich hier über die Seilbahn-Standorte in Deutschland und Österreich: www.cablemekka.com/wakeparks.
Jede der aufgeführten Wassersportarten zeichnet sich durch besondere Tricks aus. Eine Auflistung und Beschreibung
dieser Tricks findest Du weiter unten.
Cable Wakeboard
Cable Wakeboarden ist inzwischen eine international ausgeprägte und populäre Wassersportart. Anstatt von einem Boot gezogen zu werden, zieht hier eine Seilbahnanlage, das sogenannte „Cable“, die Wakeboarderinnen und Wakeboarder über das Wasser, während sie Tricks und Sprünge auf ihrem Wakeboard ausführen.
Die Mehrzahl der Wakeboardanlagen ist auf natürlichen, künstlichen oder auf renaturierten Seen gebaut.
In den vergangenen Jahren hat diese Wassersportart auch in Deutschland und Österreich zunehmend mehr an Zuspruch gewonnen. Hier gibt es rund 90 Cableparks, allein zehn davon in Bayern. Diese Cableparks sind sowohl für Anfängerinnen und Anfänger als auch für erfahrene Fahrerinnen und Fahrer geeignet. Sie bieten verschiedene Obstacles und Features (Hindernisse und Rampen), die das Fahren abwechslungsreich und spannend machen.
Wakeboard Boot
Wakeboarden am Boot unterscheidet sich vom Cable Wakeboard, indem ein spezielles Motorboot mit Tower die Sportlerinnen und Sportler auf ihrem Wakeboard über das Wasser zieht. Die Sportlerinnen und Sportler sind mit einer langen Leine mit Hantel mit dem Boot verbunden. Von ihrem Board aus können die Wakeboarderinnen und Wakeboarder über die vom Boot erzeugte Welle in der Luft verschiedene Tricks, wie Spins, Flips und Grabs ausführen.
In Bayern kann man den Sport auf einigen wenigen bayerischen Seen und Binnengewässern, die offiziell als Wasserski-Strecken ausgewiesen sind, ausüben. Dazu gehören auf der bayerischen Seite der Bodensee sowie der Main auf der Höhe von Bamberg und die Donau auf der Höhe von Regensburg
Wakeboard-Seated
Wakeboard-Seated ist eine Variante des Wakeboardens, bei der die Sportlerinnen und Sportler in einem speziellen Sitz auf dem Wakeboard sitzen.
Wakeboard-Seated ist eine inklusive Wassersportart, die darauf abzielt, Barrieren abzubauen. Die Sportart kann im Grunde von allen Menschen ausgeübt werden. Sie bietet sich insbesondere für Sportlerinnen und Sportler an, die aufgrund von Mobilitätseinschränkungen Schwierigkeiten haben, auf dem Wakeboard zu stehen. So können auch Sportlerinnen und Sportler mit körperlichen Einschränkungen oder Behinderungen diesen Sport ausüben, ihn genießen und die Freude am Wassersport erleben. Auch im Sitzen können sie alle Möglichkeiten nutzen, die das Wakeboarden zu bieten hat.
Wakesurfen
Wakesurfen stammt ursprünglich aus Amerika. Diese Wassersportart gewinnt nun sowohl international als auch in Deutschland und Europa immer mehr an Beliebtheit. Das zeigt sich u.a. darin, dass 2025 Wakesurfen zum ersten Mal Teil der World Games waren, die in Chengdu, China, ausgetragen wurden.
Wakesurfen ist eine Wassersportart, bei der man auf einem Surfbrett steht und in der Welle surft, die von einem Boot erzeugt wird. Dafür wird ein spezielles Sportboot verwendet, das auf das Wakeboarden und Wakesurfen ausgelegt ist. Im Gegensatz zum Wakeboarden werden die Surferinnen und Surfer nicht mit Hilfe einer Leine vom Boot gezogen. Stattdessen nutzen sie die Welle des Bootes, um zu fahren.
Wakesurfen ist mit dem klassischen Surfen oder Wellenreiten auf dem Meer vergleichbar mit dem Ziel, die Welle so lange wie möglich zu reiten. Es wird zwischen Surfstyle und Skimstyle unterschieden. Surfstyle ist ein ähnlicher Fahrstil wie beim klassischen Wellenreiter mit dem Fokus auf Airs, Carving und Turns. Beim Skimstyle liegt der Fokus auf Tricks und Spins.
Wakeskaten
Wakeskaten ist eine Wassersportart, die Elemente des Wakeboardens und des Skateboardens miteinander kombiniert. Dabei stehen die Sportlerinnen und Sportler auf einem speziellen Board. Dieses Board hat keine Bindungen und wird von einem Boot oder einer Seilbahn über das Wasser gezogen. Das Fehlen einer Bindung bietet den Fahrerinnen und Fahrern mehr Freiheit und Beweglichkeit. Viele Tricks und Manöver von Wakeskater-innen und Wakeskater erinnern an Aktionen mit dem Skateboard.
Diese Tricks und Manöver beim Wakeskaten können sowohl direkt auf dem Wasser als auch auf Obstacles, wie Rails und Boxen, ausgeführt werden. Die Sportlerinnen und Sportler zeigen Spins, Grabs und andere akrobatische Bewegungen, die kreativ und oft sehr individuell sind. Auch Flip-Tricks, wie Shuv-it‘s oder Kickflips (Tricks, bei denen sich das Brett unter den Sportlerinnen und Sportlern dreht), sind möglich, da die Bindung an das Board fehlt. Wakeskaten kann sowohl hinter einem Boot als auch an einer Wasserski- oder Wakeboard Seilbahn praktiziert werden.
Tricks
Beim Wakeboarden und Wakeskaten gibt es Tricks und Hindernisse,
die wir Euch hier kurz vorstellen und erklären möchten:
Ollie – ist der Grundtrick im Wakeboarden/Wakeskaten, bei dem das Board ohne Hilfe von Händen in die Luft springt.
Die Fahrerin oder der Fahrer drücken dabei das Brett mit dem vorderen Fuß kurz ins Wasser. Dabei wird es von der Oberflächen-
spannung gelöst. Anschließend drückt der hintere Fuß das hintere Ende des Brettes (Tail) nach unten.
Gleichzeitig wird der vordere Fuß nach oben und vorne gezogen, um das Board in der Luft gerade zu halten.
Einen Ollie siehst Du auf dem oberen Bild „Wakeskaten“.
Shuv-it – ist ein klassischer Trick beim Wakeskaten, wie abgegildet. Dabei dreht sich das Board horizontal um 180° oder 360°.
Zeitgleich bleibt die Fahrerin oder der Fahrer in der Luft und dreht sich nicht mit. Der hintere Fuß „scoopt“ (zieht) das Board seitlich
weg. Der Körper bleibt gerade in der Luft und das Board rotiert darunter. Varianten sind der Pop Shuv-it mit mehr Sprunghöhe oder
der Bigspin mit Körperrotation.
Flip – Das Board dreht sich längs um die eigene Achse in der Luft, z. B. beim Kickflip. Meist ist es eine Kombination aus einem Ollie
und einem Flick mit dem Vorderfuß, der das Board in Drehung versetzt.
Flips können in verschiedenen Wassersportarten gemacht werden, wie beim Wakeboarden oder Trick-Ski.
Beim Flip gibt es zwei Arten:
Kickflip: Das Board macht eine komplette Umdrehung seitlich.
Heelflip: Wie ein Kickflip, aber mit der Ferse angeschubst.
Spin – Hier dreht sich die Fahrerin oder der Fahrer selbst in der Luft, meist um 180°, 360° oder mehr. Dabei wird der Schwung und
die Körperspannung genutzt, um sich mit dem Board in der Luft zu drehen. Kombinationen gibt es mit Flips oder Shuv-its.
Grab – Die Fahrerin oder der Fahrer greift während des Sprungs mit einer Hand das Board, z.B. Nose, Tail. Zwecke dieses Sprungs
sind Kontrolle, Style und Stabilität in der Luft. Du siehst diesen Trick auf dem Bild zu Cable Wakeboard.
Beispiele: Indy Grab (mit der hinteren Hand zwischen den Füßen), Nose Grab, Tail Grab.
Hindernisse (Obstacles)
Rail – Eine schmale Stange, die zum Sliden oder Grinden benutzt wird. Das Material ist hauptsächlich Kunststoff.
Die Fahrerin oder der Fahrer springt mit einem Trick (z. B. Ollie) auf das Rail und gleitet mit dem Board darüber.
Es gibt verschiedene Typen von Rails:
Flat Rail (gerade)
Up Rail (ansteigend)
Down Rail (abfallend)
Round Rail (rund)
Kicker – Ist eine schräge Rampe, welche die Fahrerin oder den Fahrer in die Luft katapultiert. Der Kicker dient dazu, Tricks in der Luft
(generiert „Airtime“) zu machen, z. B. Flips, Spins oder Grabs. Dabei gibt es kleine bis große Kicker.
Fun-Box – Häufig ist es eine Kombination aus mehreren Hindernissen, meist Rail, Ledge, Bank und/oder Rampe in einer Boxform.
Die Fun-Box bietet viele Trickmöglichkeiten, z. B. Transfer to Slider.
Table – Eine flache, erhöhte Rampe, ähnlich einem Tisch, oft mit weiteren Rampen oder Rails kombiniert
Wasserski
Der Ursprung von Wasserski liegt in den USA und der erste dokumentierte Wasserski Versuch fand 1922 statt. Im Laufe der Jahre wuchs die Popularität von Wasserski und die Sportart wurde zu einem festen Bestandteil des Wassersports.
Wasserski untergliedert sich in drei Hauptkategorien: Wasserski-Slalom: Die Fahrerinnen und Fahrer fahren bei hoher Geschwindigkeit und nach einer bestimmten Reihenfolge durch Bojen, die auf dem Wasser platziert sind.
Wasserski-Sprung: Die Fahrerinnen und Fahrer springen von einer Rampe und müssen eine maximale Weite erreichen.
Wasser-Trickski: Diese Kategorie umfasst eine Vielzahl von Tricks und akrobatischen Manövern, die auf den Skiern ausgeführt werden. Die Fahrerinnen und Fahrer zeigen ihre Fähigkeiten, indem sie verschiedene Drehungen Sprünge und Kombinationen ausführen. Entscheidend ist die Landung, die von den Fahrerinnen und Fahrern sicher und kontrolliert vollzogen werden muss.
In den 1960er Jahren wurden die ersten Kabelanlagen entwickelt und damit wurde das Wasserski-Fahren an der Seilbahn populär. Dies hat das Wasserski-Fahren revolutioniert und daraus entwickelte sich das Cable Wakeboarding, das inzwischen eine eigene und selbstständige Disziplin im Wassersport ist.
Wasserski
Der Ursprung von Wasserski liegt in den USA und der erste dokumentierte Wasserski Versuch fand 1922 statt. Im Laufe der Jahre wuchs die Popularität von Wasserski und die Sportart wurde zu einem festen Bestandteil des Wassersports.
Wasserski untergliedert sich in drei Hauptkategorien: Wasserski-Slalom: Die Fahrerinnen und Fahrer fahren bei hoher Geschwindigkeit und nach einer bestimmten Reihenfolge durch Bojen, die auf dem Wasser platziert sind.
Wasserski-Sprung: Die Fahrerinnen und Fahrer springen von einer Rampe und müssen eine maximale Weite erreichen.
Wasser-Trickski: Diese Kategorie umfasst eine Vielzahl von Tricks und akrobatischen Manövern, die auf den Skiern ausgeführt werden. Die Fahrerinnen und Fahrer zeigen ihre Fähigkeiten, indem sie verschiedene Drehungen Sprünge und Kombinationen ausführen. Entscheidend ist die Landung, die von den Fahrerinnen und Fahrern sicher und kontrolliert vollzogen werden muss.
In den 1960er Jahren wurden die ersten Kabelanlagen entwickelt und damit wurde das Wasserski-Fahren an der Seilbahn populär. Dies hat das Wasserski-Fahren revolutioniert und daraus entwickelte sich das Cable Wakeboarding, das inzwischen eine eigene und selbstständige Disziplin im Wassersport ist.
Motorbootslalom
Beim Motorbootslalom gibt es acht Altersklassen. Die jüngste Klasse beginnt mit 6 Jahren (Klasse „ME“) und geht bis 27 Jahre (Klasse „M). Mit jeder Altersklasse steigt der Schwierigkeitsgrad bei Geschicklichkeits Wettbewerben. Es gibt verschiedene Wettbewerbe und Meisterschaften: Von Vereins-, Landes- und Deutsche Meisterschaften bis hin zu Europa- und Weltmeisterschaften.
Damit Kinder und Jugendliche schon früh den richtigen Um- gang mit dem Motorboot und dem Element Wasser lernen, werden sie von Trainerinnen- und Trainern-C (Kategorie „motorisierter Wassersport“) angeleitet. Das Training bietet der Bayerische Motor-Yacht Verband an und es wird mit verbandseigenen Booten durchgeführt. Die anfallenden Trainer- und Treibstoffkosten werden vom Verband übernommen. Voraussetzung ist, dass die Kinder und Jugendlichen Mitglied in einem der Mitgliedsvereine sind. (Der aktuelle Trainingsstützpunkt ist in Passau-Schalding. Aktuell sind noch zusätzliche Trainingsmöglichkeiten in Bayern in Planung. Weitere Informationen bei R. Steckermaier oder unter motorbootslalom.bayern@bmyv.de.)
Motorbootslalom
Beim Motorbootslalom gibt es acht Altersklassen. Die jüngste Klasse beginnt mit 6 Jahren (Klasse „ME“) und geht bis 27 Jahre (Klasse „M). Mit jeder Altersklasse steigt der Schwierigkeitsgrad bei Geschicklichkeit-Wettbewerben. Es gibt verschiedene Wettbewerbe und Meisterschaften: Von Vereins-, Landes- und Deutsche Meisterschaften bis hin zu Europa- und Weltmeisterschaften.
Damit Kinder und Jugendliche schon früh den richtigen Umgang mit dem Motorboot und dem Element Wasser lernen, werden sie von Trainerinnen- und Trainern-C (Kategorie „motorisierter Wassersport“) angeleitet. Das Training bietet der Bayerische Motor-Yacht-Verband an und es wird mit verbandseigenen Booten durchgeführt. Die anfallenden Trainer- und Treibstoffkosten werden vom Verband übernommen. Voraus- setzung ist, dass die Kinder und Jugendlichen Mitglied in einem der Mitgliedsvereine sind. (Der aktuelle Trainingsstützpunkt ist in Passau-Schalding. Aktuell sind noch zusätzliche Trainingsmöglichkeiten in Bayern in Planung. Weitere Informationen bei R. Steckermaier oder unter motorbootslalom.bayern@bmyv.de.)
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